CBD Öl bei Reizdarm? – Erfahrungsbericht macht Hoffnung!

Datum: 30.03.2020


Klassifikation nach ICD-10:

  • G58 – Reizdarmsyndrom
  • G58.1 – Reizdarmsyndrom, Diarrhoe-prädominant [RDS-D]
  • G58.2 – Reizdarmsyndrom, Obstipations-prädominant [RDS-O]
  • G58.3 – Reizdarmsyndrom mit wechselnden (gemischten) Stuhlgewohnheiten [RDS-M]
  • G58.8 – Sonstiges und nicht näher bezeichnetes Reizdarmsyndrom

Hintergrund: Hinter der Abkürzung ICD (International Statistical Classification of Diseases and Related Health Problems) verbirgt sich ein System zur internationalen Klassifizierung von Krankheitsbildern bzw. medizinischen Diagnosen. Erstellt und regelmäßig aktualisiert wird es von der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Es genießt weltweite Anerkennung. Mehr erfahren.

Fast 15% der Deutschen leiden unter starken Darmproblemen, einige von ihnen sogar unter dem sogenannten Reizdarmsyndrom. Dieser Beitrag soll darüber aufklären, ob und wie CBD Öl gegen Reizdarm helfen kann.

Was ist ein Reizdarm (Reizdarmsyndrom)?

Beim Reizdarm bzw. Reizdarmsyndrom handelt es sich um eine Funktionsstörung des Darms. Der Darm ist ein sehr komplexes Organ, weshalb eine Störung weitreichende Folgen haben kann.

Ein Reizdarm kann leicht mit anderen (ernsthaften) Darmkrankheiten verwechselt werden. Eine Untersuchung durch einen Arzt ist also in jedem Falle ratsam. Wird die Diagnose Reizdarmsyndrom gestellt, besteht erst einmal kein Grund zur Panik. Obwohl das Syndrom Schmerzen verursachen und Unwohlsein hervorrufen kann, ist es grundsätzlich ungefährlich.

Alleine in Deutschland erfüllen knapp 15% der Menschen die Kriterien, um eine entsprechende Diagnose gestellt zu bekommen. Dabei sind Frauen fast doppelt so häufig betroffen wie Männer.

Ursachen des Reizdarmsyndroms

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms sind vielfältig. Ein häufig genannter Grund für die Darmschmerzen ist dauerhafter Stress. Nicht umsonst existiert die bekannte Redewendung „Der Stress schlägt mir auf den Magen!“.

Kommt es zu einem Reizdarm, stehen die Nerven im Darm gewissermaßen dauerhaft unter Hochspannung.

Die Ursachen des Reizdarmsyndroms im Überblick:

  • Einnahme von Antibiotika
  • anhaltender Stress
  • psychische Belastungen
  • Glutensensitivität
  • Magen-Darm-Infekte
  • Salmonelleninfektion
  • sonstige Darmkrankheiten

Die Symptome bei einem Reizdarm

Folgende Symptome können bei einem Reizdarm auftreten (auch in Kombination):

  • Blähungen
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Völlegefühl
  • Verstopfungen
CBD Öl bei Reizdarm (Frau auf Sofa mit Schmerzen)

Ein Reizdarm bzw. das Reizdarmsyndrom tritt meist zwischen dem 20. und 40. Lebensjahr auf. Etwa 10-20% der Menschen in Deutschland leidet im Laufe des Lebens einmal oder dauerhaft unter einem Reizdarm.

Hilft CBD-Öl bei einem Reizdarm?

Die allgemein bekannten Effekte und Eigenschaften von CBD beziehen sich hauptsächlich auf die effektive Reduktion von Stress, Anspannungen und Ängsten.

Da liegt es nahe, dass Cannabidiol auch beim Reizdarmsyndrom helfen könnte.

Zwar wird ein Reizdarm nur selten ausschließlich durch viel Stress und hohe Anspannung ausgelöst. Allerdings können psychische Belastungen die Symptome zusätzlich verstärken.

Bislang gibt es leider keine Studien, die untersucht haben, ob der Einsatz von CBD-Öl bei einem Reizdarm von Erfolg gekrönt sein könnte. Allerdings sind einige Forscher davon überzeugt, dass CBD zumindest bei entzündlichen Darmerkrankungen helfen könnte (z.B. Morbus Crohn).

Erfahrungsbericht: CBD Öl bei Reizdarm

Es existiert ein Erfahrungsbericht von Jody Garlick (Bloggerin), der zeigt, wie CBD Öl die Symptome des Reizdarmsyndroms lindern kann.

Natürlich kann ein solcher Bericht nicht garantieren, dass CBD Öl bei allen Menschen dieselben Effekte entfaltet. Allerdings ist Jody Garlick mit Ihrer Erfahrung nicht alleine. Auch bei ihrem Sohn verbesserte sich der Zustand nach der Einnahme von CBD-Öl:

CBDwiki ZITAT


Ich entschied mich, CBD auch für meine anhaltenden Motilitätsprobleme im Zusammenhang mit dem Reizdarmsyndrom zu testen. Innerhalb von etwa zwei Wochen, schmolzen die Probleme langsam dahin. Ich war in der Lage, meine Ernährung um einige der Lebensmittel zu erweitern, die ich seit Jahren vermieden hatte. Bis heute nehme ich meine CBD jeden Tag und kann sagen, dass ich keine Symptome des Reizdarmsyndroms mehr habe.[1] (Übersetzung v. Autor)

Den Erfahrungsbericht in voller Länge (engl.) nachlesen.

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Hilft CBD auch bei Verstopfungen & Durchfall?

Ob CBD auch bei Verstopfungen, Durchfall und anderen Magen-Darm-Beschwerden helfen kann, konnte bislang noch nicht nachgewiesen werden. Allerdings scheint es Hinweise zu geben:

Denn der Cannabinoid-Rezeptor 1 des Endocannabinoid Systems, mit dem das CBD interagiert, befindet sich unter anderem auch im Darm. Darüber hinaus könnte Betroffenen insbesondere bei Verstopfungen auch die entkrampfende Eigenschaft von CBD-Öl zugute kommen.

Klassische Therapie

In der klassischen Therapie bei einem Reizdarm dominiert eine bestimmte Diätform namens FODMAP. Das steht für „fermentable oligo-, di- and monosaccharides and polyols“ (dt. fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide sowie Polyole).

Verzichtet werden soll nach den Richtlinien dieser Diät also vor allem auf vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker und mehrwertige Alkohole.

Dass auch eine Ernährungsumstellung einiges bewirken kann, zeigt das Beispiel von Christian Bünz, der sich im Ernährungsstudio des NDR individuell beraten ließ. Zum Video.

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Fazit

Ob CBD-Öl bei einem Reizdarm helfen kann, ist wissenschaftlich noch nicht belegt. Allerdings macht die Erfahrung von Jody Garlick deutlich, welches Potential CBD besitzt und welche Effekte die Substanz im menschlichen Körper entfalten kann. Sie und auch ihr Sohn konnten die Symptome ihres Reizdarmsyndroms mit CBD-Öl deutlich abschwächen.

[1] Jody Garlick: CBD Oil for Treating IBS: Does It Work?, 10.04.2018, https://www.fodmapeveryday.com/cbd-oil-treating-ibs/ (abgerufen am 02.03.2020)

Über den Autor: Daniel ist Gründer von CBDwiki und Autor dieses Beitrags. Mehr erfahren.
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